Farrenpoint
1273m

Mangfallgebirge
Wendelsteingruppe




Farrenpoint
Am Farrenpoint Gipfel
Talort
 Brannenburg/Lechen
Von der Autobahnausfahrt der A93 - Brannenburg, weiter in den Ort und an der Ampel geradeaus in Richtung Bayrischzell/Wendelstein-Zahnradbahn. Nach ca. 1 km rechts ab in Richtung Wendelsteinhalle und den Schildern zum Bergwirtshaus Kogl folgen. Parkplatz kurz nach der Ansiedlung Lechen.

Stützpunkte

Charakter
Bergwanderung
So wie der Sulzberg, ist auch der Farrenpoint ein eher unauffälliger Voralpenbuckel, der allerdings deutlich mehr Besuch erhält. Schön ist der Blick hinab ins Voralpenland und auf die Filze (Moore) südlich von Bad Aibling und Kolbermoor und auch der Blick zum Wendelstein, macht Appetit auf die nächste Bergtour in dieser Gegend. Direkt unter dem Gipfel liegt die Huberalm. Der beschriebene Weg ist mit 11Km Länge nicht gerade ein Spaziergang, aber auch nicht besonders anstrengend, da zwei Wirtshäuser zur Stärkung einladen (die Schuhbräu-Alm ist erst ab 1. Mai geöffnet).

Aufstieg
Gelbe Markierung Waldweg 0 zur Schlipfgrub-Alm Orange Markierung zum Sattel am Mitterberg (Karte: orange)
Vom Parkplatz geht man ein paar Meter an einem Ziegengehege vorbei und nach rechts in Richtung  Wirtshaus Kogl und gleich wieder nach links zum Weg 0
( Sulzberg). Der Wiesenpfad führt an einer Pferdekoppel vorbei hinauf zum Wald und erreicht einen Ziehweg, der weiter in den Wald hineinführt. Man folgt den gelben Markierungen (0) und bis man ein hölzernes Geländer erreicht, an dem es über Treppen in einigen Serpentinen aufwärts geht. Wenig später trifft man wieder auf den breiten Weg und geht nach links und eben in Richtung  Schlipfgrub-Alm weiter. Bald kommt man aus dem Wald heraus, geht gerade aus weiter (nach Westen) und sieht die Schlipfgrub-Alm, die etwas unterhalb des Weges liegt. An einem Wegekreuz oberhalb der Alm ( Farrenpoint) geht man gerade aus weiter und erreicht einen weiteren Wegweiser an dem man sich nach links aufwärts wendet (rechts geht es hinab nach Litzldorf). Jemand hat "dreckiger Weg" an den Wegweiser geschrieben - der Ziehweg war tatsächlich kaum begehbar - die orangen Markierungen führen uns dann auch nach links in den dichten Wald hinein. Müsste man hier nur den Trittspuren folgen, dann bräuchte man wahrscheinlich ziemlich schnell einen Kompass. Aber so gibt es ausreichend Markierungen an den Bäumen, so dass kaum Zweifel aufkommen. Der Pfad wird schließlich deutlicher und breiter (die Markierungen weniger) und man erreicht den Sattel (1100m) zwischen Mitterberg und Farrenpoint. Unser Schilderbemaler hat sich auch hier wieder verewigt - 25 Minuten zum Gipfel steht diesmal auf dem Wegweiser. Das kommt hin und bald schon steht man am Gipfelkreuz mit trigonometrischen Punkt.

Abstieg
zur Schuhbräu-Alm Gelbe Markierung Weg 9 zur Schlipfgrub-Alm
An der Huberalm vorbei geht man wieder hinab zum Sattel. Damit man auch den Weg zur Schuhbräu-Alm nicht verfehlt, wurde auch das nachträglich an einen DAV-Wegweiser geschrieben. Vom Sattel führt ein Fahrweg nördlich um den Mitterberg herum zur  Schuhbräu-Alm. Weiter auf der etwas langweiligen Straße (Weg 9) hinab ins Tal des Kirchbaches und an einem Wegweiser ( Breitenberghütte) nach links in 10 Minuten zur Schlipfgrub-Alm. Von der Alm führt uns die Straße in einer halben Stunde entlang des Kirchbaches zurück zum Parkplatz.

Varianten:
Aus dem Jenbachtal zum Farrenpoint
Über den Farrenpoint zur Rampoldplatte


Fotos: (zum Vergrößern anklicken)

   

Höhenunterschiede - Gehzeiten

Aufstieg Höhe/m Hm Km Stunden
 Parkplatz   680  
Schlipfgrub-Alm
(Wegekreuz nördlich davon)
  880 200 2,2 1
Sattel am Mitterberg 1100 420 3,8
Farrenpoint 1273 590 4,6
Abstieg
Schuhbräu-Alm 1139 130 2,2 ½
Schlipfgrub-Alm   854 420 4,9
Parkplatz   680 590 6,4
Summe 590 11 4
Karten

Titel Kennung Maßstab ISBN
Topographische Karte
Mangfallgebirge
UK L12 1:50000 3-86038-484-8
Kompass Karte
Bayrischzell-Schliersee
008 1:35000 3-85491-352-4
 Lageplan

 Karte
Letzte Begehung:
April 2000
Bergseiten
Klaus Dullinger
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