|
Talort
Stützpunkte
Charakter
Einfache Bergwanderung auf meist guten Wegen.
Die große Einsamkeit wird man hier nicht finden - dafür sorgt schon die Aueralm. An schönen
Tagen könnte man glauben, dass im Zeiselbachtal (F) eine Völkerwanderung unterwegs ist...
Wer es also ruhiger haben möchte, der wählt die Aufstiegsvarianten über das Waxelmooseck (F2)
oder über das Söllbachtal (F3). Der Fockenstein wird auch im Winter und Frühjahr oft
besucht. Der Weg über das Zeiselbachtal wird teilweise geräumt und meistens ist auch
zum Fockenstein eine gute Spur vorhanden.
Aufstieg
 AV-Weg 611, F2 über das Waxelmooseck (Skiabfahrt) (Karte: violett)
Vom Parkplatz beim Restaurant Sonnenbichl weist ein Schild nach Süden den Weg zur Aueralm
(  Aueralm über Skiabfahrt).
Man geht ein kurzes Stück durch Wald und erreicht schon bald die Skipiste. Auf einem eigentlich für die Pistenraupen gedachten
Weg mit rutschiger, grasdurchwachsener Betonunterlage am Rande der Piste geht es
sehr steil aufwärts und man ist froh, wenn nach einer ½ Std. das Gelände endlich
wieder flacher wird. Hier kann man an einem Lifthäuschen noch einmal den Blick zum "Lago di Bonzi"
genießen, bevor der Weg mit nur noch geringer Steigung in den Wald hinein führt.
Der Weiterweg zum Waxelmooseck wird sehr sumpfig, so das man nach links in den Wald hinein ausweichen muss (rote
Markierung). Bald schon erreicht man bei der Waxelmoosalm (1185m) eine breite Schotterstraße, die mit kurzem Gegenanstieg
zur bewirtschafteten Aueralm führt. Die Straße bleibt einem auch
nach der Aueralm ein kurzes Stück (siehe Foto) erhalten, bis der Weg nach rechts abbiegt und
endlich zünftig durch Mischwald zum Fockenstein hinauf führt
(  Fockenstein 1562m).
Kurz unter dem Gipfel wird es noch einmal steil und felsig. Doch lange hält uns dieses etwas
anstrengende Stück nicht auf und wir erreichen nach kurzer Zeit das kleine Gipfelkreuz. Im Winter
kann jedoch an dieser Stelle je nach Schneelage Endstation sein (Lawinengefahr)!
Abstieg
 F über das Zeiselbachtal
Vom Gipfel gehen die meisten den gleichen Weg zurück. Man kann aber auch nach Westen gehen, wo
man - an ein paar eindrucksvollen Felsgestalten vorbei - eine weite Almwiese erreicht. Da der alte Weg durch Erosion stark gefährdet ist, weist ein
"Umleitungsschild" nach rechts (Norden) zu einer knorrigen Baumleiche. Mit Blick hinab ins
Isartal geht es in einen sumpfigen Wiesengrund, an dessen flachster Stelle Holzplanken über feuchte Stellen hinweghelfen. Ein Wegweiser
zeigt hier zu einem schmalen Fahrweg
(  Bad Wiessee), der
südlich hinab in den flachen Sattel zwischen Fockenstein und Neuhütteneck führt.
Vom Sattel wendet man sich nach Osten und schlendert gemütlich hinab zur Neuhüttenalm (1380m) und
weiter zurück zur Aueralm. Zurück zum Sonnenbichl bevorzuge ich dann den direkten Weg über
das Zeiselbachtal (  Sonnenbichl/Zeiselbachtal).
Als Variante könnte man auch den Weg W12 über die Wiesseer Höhenstraße gehen (gleich am Anfang des
Zeiselbachtales in einer Kurve links ab). Aus meiner Sicht nicht sehr attraktiv, das sollte man
besser den Radfahrern überlassen.
Fotos: (zum Vergrößern anklicken)
|