Fockenstein
1564m

Mangfallgebirge
Tegernseer Berge



Fockenstein
Auf dem Weg zum Fockenstein, Blick von der Aueralm
Talort
 Bad Wiessee
beim Restaurant Sonnbichl

Stützpunkte
Aueralm 1270m

Charakter
Einfache Bergwanderung auf meist guten Wegen.
Die große Einsamkeit wird man hier nicht finden - dafür sorgt schon die Aueralm. An schönen Tagen könnte man glauben, dass im Zeiselbachtal (F) eine Völkerwanderung unterwegs ist... Wer es also ruhiger haben möchte, der wählt die Aufstiegsvarianten über das Waxelmooseck (F2) oder über das Söllbachtal (F3). Der Fockenstein wird auch im Winter und Frühjahr oft besucht. Der Weg über das Zeiselbachtal wird teilweise geräumt und meistens ist auch zum Fockenstein eine gute Spur vorhanden.

Aufstieg
Rote Markierung AV-Weg 611, F2 über das Waxelmooseck (Skiabfahrt) (Karte: violett)
Vom Parkplatz beim Restaurant Sonnenbichl weist ein Schild nach Süden den Weg zur Aueralm ( Aueralm über Skiabfahrt). Man geht ein kurzes Stück durch Wald und erreicht schon bald die Skipiste. Auf einem eigentlich für die Pistenraupen gedachten Weg mit rutschiger, grasdurchwachsener Betonunterlage am Rande der Piste geht es sehr steil aufwärts und man ist froh, wenn nach einer ½ Std. das Gelände endlich wieder flacher wird. Hier kann man an einem Lifthäuschen noch einmal den Blick zum "Lago di Bonzi" genießen, bevor der Weg mit nur noch geringer Steigung in den Wald hinein führt. Der Weiterweg zum Waxelmooseck wird sehr sumpfig, so das man nach links in den Wald hinein ausweichen muss (rote Markierung). Bald schon erreicht man bei der Waxelmoosalm (1185m) eine breite Schotterstraße, die mit kurzem Gegenanstieg zur bewirtschafteten Aueralm führt. Die Straße bleibt einem auch nach der Aueralm ein kurzes Stück (siehe Foto) erhalten, bis der Weg nach rechts abbiegt und endlich zünftig durch Mischwald zum Fockenstein hinauf führt ( Fockenstein 1562m). Kurz unter dem Gipfel wird es noch einmal steil und felsig. Doch lange hält uns dieses etwas anstrengende Stück nicht auf und wir erreichen nach kurzer Zeit das kleine Gipfelkreuz. Im Winter kann jedoch an dieser Stelle je nach Schneelage Endstation sein (Lawinengefahr)!

Abstieg
Rote Markierung F1 über das Zeiselbachtal
Vom Gipfel gehen die meisten den gleichen Weg zurück. Man kann aber auch nach Westen gehen, wo man - an ein paar eindrucksvollen Felsgestalten vorbei - eine weite Almwiese erreicht. Da der alte Weg durch Erosion stark gefährdet ist, weist ein "Umleitungsschild" nach rechts (Norden) zu einer knorrigen Baumleiche. Mit Blick hinab ins Isartal geht es in einen sumpfigen Wiesengrund, an dessen flachster Stelle Holzplanken über feuchte Stellen hinweghelfen. Ein Wegweiser zeigt hier zu einem schmalen Fahrweg ( Bad Wiessee), der südlich hinab in den flachen Sattel zwischen Fockenstein und Neuhütteneck führt. Vom Sattel wendet man sich nach Osten und schlendert gemütlich hinab zur Neuhüttenalm (1380m) und weiter zurück zur Aueralm. Zurück zum Sonnenbichl bevorzuge ich dann den direkten Weg über das Zeiselbachtal ( Sonnenbichl/Zeiselbachtal). Als Variante könnte man auch den Weg W12 über die Wiesseer Höhenstraße gehen (gleich am Anfang des Zeiselbachtales in einer Kurve links ab). Aus meiner Sicht nicht sehr attraktiv, das sollte man besser den Radfahrern überlassen.

Fotos: (zum Vergrößern anklicken)

 

Höhenunterschiede - Gehzeiten

Aufstieg Höhe/m Hm Hm+ Km Stunden
 Sonnenbichl   830  
Waxelmoosalm 1185 370 2,4
Aueralm 1265 450+50 50 4,0
Fockenstein 1564 790 5,9
Abstieg
Aueralm über Neuhütten 1265 300 2,4 1
Parkplatz Sonnenbichl   830 740 740 6,9
Summe 790 12,8 4
Karten

Titel Kennung Maßstab ISBN
Topographische Karte
Bad Tölz und Lenggries
UK L18 1:50000 3-86038-485-6
Kompass Karte
Isarwinkel
182 1:50000 3-87051-234-2
 Lageplan

 Karte

 GPS-Daten
Letzte Begehung:
Oktober 2012
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Klaus Dullinger
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