Talort
Lenggries/Hohenburg

Im Ort Lenggries in Richtung
 Ortsmitte
und südlich weiter nach
Anger/Hohenburg.
Am Wegweiser Hohenburger Forellen
links ab und bis zum Ende der Straße in Hohenburg fahren.
Charakter
Anspruchsvolle Bergwanderung.
Der Geierstein gehört sicher nicht zu den überlaufenen Bergen in dieser Gegend, was vielleicht
auch auf den etwas anstrengenden Weg zurück zu führen ist, der sich allerdings schattig und
bemerkenswert schön den Berg hinaufzieht. Trotz der geringen Höhe, bietet sich am Gipfel eine
interessante Bergschau bis hin zur Zugspitze, so dass auch die Gipfelzähler und Genussspechte
unter uns auf ihre Kosten kommen.
Aufstieg
 AV Weg 611 (Karte: blau)
Am nördlichen Ende des Parkplatzes folgt man einem Wegweiser an den Forellenteichen vorbei zum
 Schlossweiher.
Vor dem Weiher nach rechts über eine Brücke
(  Lenggries)
und eine Weile am Gewässer entlang. Weiter bis zu einem Wegweiser des Alpenvereines
(  Geigerstein)
und gleich danach steil nach rechts aufwärts. Zu den alten, roten Markierungen sind jetzt noch
orange Punkte hinzugekommen, die uns in kurzen Abständen den Berg hinauf begleiten. Der Pfad führt
sehr schön und schattig durch den Westausläufer des Geiersteines und erreicht - streckenweise
steil und an einer Stelle auch ausgesetzt - in ca. 1300m Höhe einen herrlichen Aussichtspunkt, den
man unbedingt zur Rast nützen sollte. Dermaßen ausgeruht, sollte auch das letzte, sehr steile
Stück unter dem Gipfel noch zu packen sein - wer hier nicht ins Schnaufen kommt, trainiert
wahrscheinlich sowieso für den Himalaja...
Abstieg
 AV Weg 611
Wie Aufstieg.
Wer noch Zeit hat, geht hinab ins Hirschbachtal (AV Weg 601):
Nahe des Gipfelkreuzes, zeigt uns ein Holzschild den Abstiegsweg in Richtung Fockenstein und so
gehen wir in östlicher Richtung auf schmalem Pfad und über eine etwas rutschige Felsstelle abwärts
in die nördlichen Hänge des Geiersteines, bis wir an einer Waldlichtung einen Wegweiser erreichen
(  Fockenstein).
Die feuchte Wiese quert man nach rechts über halbierte Holzstämme und erreicht wieder den Wald.
Weiter führt der sehr sumpfige Pfad abwärts und man muss sehr vorsichtig gehen, um auf den
rutschigen Holzstämmen das Gleichgewicht nicht zu verlieren. An einem weiteren Wegweiser hat
man das Schlimmste schließlich hinter sich und erreicht einen Pfad, der ohne großen
Höhenunterschied unter einem felsigen Ausläufer des Geiersteines verläuft und schließlich
in 1260m Höhe in eine Forststraße übergeht. Auf der Straße wandern wir noch 500m bis zu einer
Kreuzung, an der es östlich zum Fockenstein weiter geht. Wir folgen der breiten Forststraße
in südlicher Richtung abwärts und erreichen nach einer halben Stunde das Hirschbachtal. An heißen
Tagen ist der Abstieg bis zum Hirschbach schon etwas schweißtreibend, so dass eine Rast am
Bach angesagt ist. Um so leichter fällt dann der weitere Weg durch das zwar sehr schöne, aber
auch lange Hirschbachtal zurück nach Hohenburg.
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