Fleck/Winkel

Von Lenggries auf der B13 zum Sylvensteinsee, 1.7km nach der Ortschaft
Winkel auf der linken Seite.
Auffälliger gelber Wegweiser.
Vom Parkplatz folgt man einer Forststraße ein kurzes Stück nach Süden und dann vor einer Schranke
nach links (Osten). Nach anfangs kurzer Steigung wird die Straße bald wieder eben und an einem
Wegweiser der DAV-Sektion Lenggries geht es nach einigen hundert Meter rechts in den Wald hinein
(

Hochalm).
Die rote Markierung weist steil den Berg hinauf - auf felsigen Untergrund könnte man hier aufsteigen.
Man folgt aber besser dem Forstweg, der in einem Bogen zuerst westlich und dann östlich weiter
führt, bis man wieder auf die nach links hinabführende Felsader trifft. Hier findet man - an einen Baum gelehnt - einen
weiteren Wegweiser, der im spitzen Winkel nach rechts weist
(

Hochalm).
Dieser Wegweiser scheint ziemlich mobil zu sein - da ich ihn bei einer früheren Tour auch schon ein paar Meter vorher
gesehen habe.
Ab hier bieten sich zwei Aufstiegswege an - beide Wege treffen sich wieder an einer
kleinen Lichtung (weißer Pfeil an einem Baum):
- Am Wegweiser nach rechts und nach 10 Meter (rote Markierung an einem dünnen Buchenstamm)
gleich wieder nach links (der holprige Forstweg - welcher hier geradeaus weiter
führt - verliert sich nach ca. 200 Meter im Wald). Man folgt dem Waldpfad, bis man
auf eine schmale, mit Geröll bedeckte Felsader trifft. Nur ein paar Meter geht man auf dem
Felsboden nach oben, bis der Weg wieder nach links abbiegt und in einem Bogen zu der Felsader
zurückführt. Jetzt endgültig auf dem recht steilen, felsigen Untergrund 50 Meter nach
oben, bis man auf die Lichtung trifft, an der ein Forstweg von links heraufkommt (siehe Variante).
Hier nach rechts und gleich wieder nach links, noch bevor der Weg in einer Sackgasse endet.
Das ist der vom Alpenverein mit einigen wenigen, roten Punkten und AV-Nummer 638 markierte
Pfad
- Variante:
Am Wegweiser nicht nach rechts, sondern dem Forstweg geradeaus folgen (nicht markiert).
Der Weg führt eher bequem zuerst nach Osten und im Bogen wieder westlich zu der bereits
erwähnten Lichtung, an der von rechts der AV-Weg heraufkommt. Noch ein
paar Meter und dann nach links.
Der schmale Pfad führt weiter durch anfangs dichten Wald, der aber bald wieder lichter wird.
Auf steilem Waldpfad - durch einen Holzschlag hindurch - erreicht man in ca. 1050m Höhe eine Stelle, an der man weit ins
Isartal hinab sieht.
Der Weg wird jetzt etwas angenehmer, wenn es auch immer noch steil durch schönen, schattigen
Mischwald weiter geht. Nach vielen Serpentinen und an einem Bachlauf vorbei, erreicht man
schließlich die sonnige Fläche der Hochalm. Noch ein paar Meter und es bietet sich ein herrlicher
Blick zum Vorkarwendel und dem Rofangebirge. Vorbei an den Mauerresten der alten Almhütte und es
sind nur noch wenige Minuten bis zum Gipfelkreuz.
Man achte unterwegs auf kleine, weiße Pfeile, die recht unauffällig an
Bäume genagelt sind (handschriftlich mit der AV-Weg Nummer 638 versehen).
Wie Aufstieg.
Der Weg ist steil und erfordert eine erhöhte Aufmerksamkeit - rutschiger Humusboden und glatter
Kalkfels vertragen sich nicht so gut.