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Talort
Bad Feilnbach

Autobahn A8 München-Salzburg - Ausfahrt Bad Aibling - Bad Feilnbach. Im Ort beim
Gasthof Lutz nach rechts abbiegen (  Ortsmitte) und nach der
Brücke nach links in die Wendelsteinstraße bis zur Mautstelle. Mautstraße befahrbar Mitte Juli bis 1. November (Gebühr € 2,50).
Parkplatz am Ende der Mautstraße.
Stützpunkte
Charakter
Lange Bergwanderung auf meist guten Wegen.
Ruhige Bergwanderung im Schatten des Wendelsteins. Durch Bergwald und Almgelände geht man
lange aber weitgehend problemlos. Lediglich der Abstieg über den Ostgrad der
Hochsalwand erfordert eine erhöhte Aufmerksamkeit. Das Gelände ist sehr abwechslungsreich mit
tiefen Tälern und vielen Almen und Almhütten. Man sieht hier nur sehr wenig Leute, erst bei
der Schuhbräualm wird es wieder lebhafter, aber nach dem recht langen Weg, wird wohl
kaum jemand etwas dagegen haben. Die Radlermaß "verdunstet" hier jedenfalls auffallend
schnell ;-)
Aufstieg
 Über das Jenbachtal (Geotrail) zur Reindleralm
In das Tal des großen Jenbaches hinein geht man erst einmal zwei Kilometer auf einer Straße, an der
Wirtsalm (890m) vorbei zur Holzstube und einer Wegekreuzung, an der man sich links hält
und nach ein paar Metern nach einer Brücke wieder nach rechts
(  Wendelstein)
abbiegt. Hier ist man auf einem Lehrpfad mit interessanten Informationstafeln zur
Geologie des Wendelstein-Gebietes. War auf der Straße bis jetzt kaum Steigung zu spüren, so wird
der Weg jetzt endlich etwas steiler und geht in ca. 1000m Höhe in einen holprigen Ziehweg über.
Man folgt jetzt der Beschilderung zum Wendelstein in den schönen Bergwald
hinein und trifft in ca. 1400 m Höhe nach vielen, endlosen Serpentinen auf den Rundweg um den
Wendelstein. Hier weiter nach links
(Osten,  Hochsalwand)
und man erreicht nach kurzer Zeit über eine Wiese die Reindleralm (1430m). Den roten Markierungen
folgend (Hinweis an dem Almgebäude beachten) geht man weiter über die Wiese nach Osten und erreicht einen
Pfad (Weg 9B) der in ca. 1 Std. zum Gipfel der Hochsalwand führt.
Abstieg
Über Ostgrat und Lechner-Alm
Man könnte vom Gipfel ein paar Meter zurück gehen und nördlich zur
 Rampoldplatte (1422m)
absteigen. Schöner und interessanter jedoch der Abstieg über den Ostgrad der Hochsalwand. Ein schmaler Pfad (nicht markiert) führt über felsige Stellen
und teilweise etwas luftig und steil hinunter zur Lechner-Alm (1250m). Aus dem Wald heraus,
geht man ein paar Meter über die Wiese zu einer Straße, die um einen Hügel herum zur Alm
führt. Um die Almhütte herum (Weg 9, Markierung an einem Pfosten im Gras) geht es wieder etwas
aufwärts bis zum östlichen Ausläufer der Rampoldplatte und nordwestlich weiter auf einen
von Kühen verunstalteten Weg zur Rampold-Alm und in wenigen Minuten hinunter zum Berggasthof
Schuhbräualm (1157m). Vom Wirtshaus geht es auf einer Straße wieder etwas aufwärts zum
rundlichen Buckel des Mitterberges (1214m) und an diesem südlich vorbei hinunter zur
Antretteralm. Von hier führt der Weg
(  Jenbachtal) zunächst
auf gleicher Höhe durch einen steilen Hang und dann in vielen Kehren hinunter ins Tal des
kleinen Jenbaches und zurück zum Parkplatz.
Hinweis:
Der Abstieg über den Ostgrat der Hochsalwand erfordert Trittsicherheit und Schwindelfreiheit.
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