Talort
Kochel/Pessenbach

In Pessenbach direkt an der Straße nach Kochel
Charakter
Bergwanderung
Häufig besuchter Gipfel am Alpenrand. Auf dem Weg zum Rabenkopf dominieren
leider die Forststraßen, auf denen der AV-Weg 454 bis zur Orterer-Alm verläuft. Erreicht
man jedoch die Almhütte, dann kommt Stimmung auf und spätestens im Sattel zwischen Rabenkopf und
Glaswand hat man die Tristesse der Fichtenwald-Highways vergessen - an diesem herrlichen Rastplatz sollte
man eine längere Pause einlegen, denn der weitere Weg zum Gipfel ist steil und anstrengend. Belohnt wird man mit einem
prächtigen Aussichtsgipfel und der Gewissheit, dass 900 Höhenmeter, bei entsprechenden
Wegen, ganz schön in die Knochen gehen können...
Aufstieg
 AV Weg 454
Vom Parkplatz überquert man die Straße und folgt einem Fahrweg bis zum Waldrand
(  Rabenkopf). Der in der Karte
eingezeichnete, alte Verlauf, des AV-Weges 454 entspricht nicht mehr der Realität. Der beschilderte
Weg verläuft jetzt auf einer Forststraße, die sich gleich nach dem Waldrand nach rechts wendet und
einen Skilift quert. Der weitere Weg ist gut beschildert und so erreicht man schließlich durch den
öden Fichtenwald die Orterer-Alm. Am linken Rand eines Wiesenhanges gehen wir jetzt auf gutem Weg
weiter aufwärts, vorbei an einem Gedenkstein und einer Messingtafel, die diesen Weg
als »Girgl Fischer Weg« bezeichnet. Nach einer halben Stunde erreichen wir den
Sattel zwischen Glaswand und Rabenkopf mit Gedenkstein und Kreuz. Hier ist eine ausgiebige Rast
angesagt, denn der direkte Weg zum Gipfel wird noch einige Schweißtropfen kosten. Ein Wegweiser
zu einer Bergwachthütte, die wir nach ein paar Metern erreichen, leitet uns auf einem steilen
Pfad - der etwas Vorsicht erfordert - hinauf zu einem Vorgipfel (Schwarzeck) und weiter zum
Gipfelkreuz, das wir unschwierig über eine mit Drahtseil und Trittbügeln versicherte Felsstelle
erreichen.
Abstieg
 AV Weg 454
Vom Gipfel hinab zur Staffel-Alm
(  Pessenbach).
Auf einer Straße weiter nach links (Nordosten), bis nach wenigen hundert Metern ein schmaler Pfad nach links abzweigt
(  Benediktenwand, Tutzinger Hütte), der
durch den steilen Grashang zurück zur bereits bekannten Bergwachthütte am Sattel führt. Von hier auf
dem Aufstiegsweg zurück nach Pessenbach.
Fotos: (zum Vergrößern anklicken)
|