Talort
Walchensee/Einsiedl

Von Kochel am See hinauf zum Walchensee. Etwa 2 km nach dem Ortsende Walchensee gibt es eine kleine Parkmöglichkeit (4-5 Fahrzeuge) kurz vor einer Linkskurve -
ein weiterer großer Parkplatz folgt nach der Linkskurve. Den Wohnmobil-Parkplatz Obernach findet man rechts der Straße kurz nach dem Wirtshaus Einsiedl.
Charakter
Anspruchsvolle Bergtour
Der Simetsberg ist ein allein stehender Gipfel, von dem nicht so genau bekannt ist, ob er schon zum
Estergebirge zählt oder noch den Walchensee-Bergen zugerechnet wird. Ein Grenzfall ist der Berg auf
jeden Fall, von dem viele noch nie gehört zu haben scheinen. So empfiehlt sich der Gipfel allen, die
vom Stau am Berg schon lange genug haben und auch einmal einen etwas längeren Weg in Kauf nehmen.
Geht man auch die erste Stunde über Forststraßen, so entschädigt der Blick zurück zum grün
leuchtenden Walchensee und hinüber ins Karwendel für so manches. Durch lange Waldpassagen, steile
Grasleiten, sanfte Almwiesen und Latschen-Krummholz führt der Weg hinauf zum Gipfelkreuz mit dem
ungewöhnlichen Behältnis für das Gipfelbuch. Ist man dann oben, dann kann man nur hoffen, dass man an
einen Tag mit guter Fernsicht das überwältigende Panorama bewundern kann, das vom Herzogstand über
das Karwendel, Estergebirge bis hin zur Zugspitze reicht.
Aufstieg
 Weg W7
Vom beschriebenen Mini-Parkplatz "vor der Kurve" führt auf der gegenüberliegenden
Straßenseite ein schmaler Pfad in den Wald hinein (  Simetsberg, W7)
der bald breiter wird und zu dem Fahrweg führt, der vom Wohnmobil-Parkplatz Obernach heraufkommt.
Wir biegen jedoch schon vorher an einem Wegweiser (  Simetsberg) rechts ab
und gehen auf schmalem Pfad ein paar Minuten aufwärts, bis wir wieder auf den Fahrweg treffen. An den
nächsten beiden Wegekreuzungen halten wir uns den  Wegweisern zum Simetsberg entsprechend links und wandern auf
dem öden Forst-Highway in stetiger Steigung aufwärts.
In ca. 1100m Höhe fällt rechts ein roter Pfeil an einem Baum auf, wir biegen hier nach rechts
ab, vorbei an einem Brunnen, und gehen auf steilem Pfad durch einen Windbruch aufwärts. Man hätte hier auch
auf der Straße noch ein Stück weiter und in einer ausladenden Rechtskurve hinauf zur Tyroler Hütte
gehen können - beide Varianten treffen sich wieder und gehen in einen holprigen
Weg über. Über Stock und Stein (vor allem Stein) gehen wir meistens schattig und in geringer
Steigung durch den Wald, queren einen Forstweg, erreichen einen Wegweiser nach Wallgau, an dem wir
geradeaus weitergehen. Dieses etwas lange Stück endet an einer Waldschneise, ab der uns der Pfad
steil nach oben zieht und schließlich die kleine Simetsberg Diensthütte erreicht. Der Blick hinab
zum Walchensee ist großartig und spornt an, auch noch die letzten 240 Hm anzupacken - von der Hütte
gehen wir über herrliche Almwiesen hinauf zu einem Rücken, der vom Gipfel herabkommt und weiter
durch einen Latschengürtel zum Gipfelkreuz.
Abstieg
 Weg W7
wie Aufstieg.
Fotos: (zum Vergrößern anklicken)
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