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Soinwand
1751m Mangfallgebirge Wendelsteingruppe |
Blick vom Wendelstein zur Soinwand | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Talort
Charakter
Anspruchsvolle Bergwanderung.
Die Soinwand ist ein eher unbekannter Gipfel, der - im Schatten des alles überragenden
Wendelsteines - kaum beachtet wird. Gut so, möchte man sagen, denn nur wenige scheinen zu wissen, dass
hier ein erstklassiger Pfad heraufführt. Das führt dazu, dass man auf dem Gipfel eher ein Rudel
Gämsen sieht, als Bergwanderer. Wenn man dann im Abstieg noch Kesselwand und Lacherspitz
besucht, dann geht man eine sehr schöne, abwechslungsreiche Tour über drei Gipfel, die keinen Vergleich mit dem
Weg zum Wendelstein zu scheuen braucht - nur ist es hier viel ruhiger...
Aufstieg
Wendelsteiner Almen: Vom Parkplatz führt ein gepflasterter Weg hinauf zu einer Jugendherberge und zur Larcheralm. Gleich nach der Alm nach links ( Zeller Scharte Der in die Karte eingezeichnete Weg, der nach rechts in Richtung des Skiliftes direkt zur Kesselwand hinaufführte, existiert nicht mehr - bitte keine Abschneider! Ein viel besserer Weg führt ein Stück oberhalb der Alm an einem Wegweiser nach links und an die Felsen des Wendelsteines heran ( ( Soinwand: Von der Zeller Scharte 200m nach Norden in Richtung der Zahnradbahn. Kurz vor einer Hütte biegt der Aufstiegspfad nach rechts ab (der Pfad kurz nach der Zeller Scharte ist nur ein Abschneider). Der sehr gute Pfad führt in Serpentinen mit geringer Steigung aufwärts bis zu einem betonierten Wasserbehälter. Hier nach links und in kurzer Zeit zum Gipfel. Abstieg
Kesselwand: Vom Gipfel der Soinwand geht man auf dem Aufstiegsweg ca. 100 Meter zurück bis nach links ein schmaler Pfad abbiegt, der zu den Felswänden der Kesselwand führt. Ein Schild der Standortverwaltung Brannenburg warnt hier vor Flugbetrieb durch Bundeswehr Hubschrauber. Links an den Felsen vorbei (Ostseite), führt der dürftige Pfad steil nach oben. Kurz vor dem Gipfel erreicht man eine rutschige Platte, die man links durch die Latschen umgeht. Lacherspitz: Von der Kesselwand auf dem Aufstiegsweg zurück bis zum Beginn der Felsen. Hier nach rechts abwärts und südlich auf schmalem Pfad hinüber zum Skilift im Sattel zwischen Kesselwand und Lacherspitz. Um die Liftstation rechts herum führt der Pfad durch Latschen weiter an die Westseite des Gipfelaufbaues und noch ein paar Meter durch unschwierige Felsen zum Gipfel. Vom Lacherspitz geht man wieder zurück zum Skilift. Hier beginnt an einer roten Markierung im Gras ein Pfad, der nach rechts über die Wiese zu einem Durchstieg im Weidezaun führt. Der Pfad führt in ein sehr schönes Tal, das südlich von einer Felswand begrenzt ist und im Herbst eine bemerkenswerte Blätter-Farbenpracht bietet. Auf etwas holprigem Pfad erreicht man eine Teerstraße, die - an der Lacheralm vorbei - abwärts führt. Man verlässt die Straße an einem Wegweiser ( Hinweis:
Kurz vor der Zeller Scharte führt der Weg an der überhängenden
Kesselwand vorbei Vorsicht - Steinschlag! Hinweis:
In alten Karten sind Lacherspitz (1724m) und Tagweidkopf (1634m) vertauscht. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Höhenunterschiede - Gehzeiten
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Karten
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