Talort
Landl/Tirol

Von Bayrischzell südlich ins Ursprungtal. Ab der Grenze zu Tirol nach etwa 2 Km rechts ab zur Ackern-Alm (Mautstraße Mai-1.November, ab 7:00 Uhr, Gebühr € 3,-)
Parkplatz am Wirtshaus Ackernalm oder noch vorher nach links aufwärts zu einem weiteren kleinen Parkplatz an einem Almgebäude.
Stützpunkte
Charakter
Anspruchsvolle Bergwanderung
Thalerjoch und Veitsberg sind die südlichsten Gipfeln in den bayrischen Voralpen, zu denen sie noch
gezählt werden, obwohl die Gipfel zur Gänze auf Tiroler Gebiet liegen.
Im Gegensatz zu dem stark frequentierten Sonnwennjoch sind diese Gipfel geradezu einsame
Berggestalten. Während sich durch die Südhänge des Sonnwendjoches ganze Heerscharen von Bergtouristen
zum Gipfel quälen, findet man auf dem Veitsberg eher Kühe, als Wanderer. Von der Ackernalm führt der
Fuchslochsteig zum Thalerjoch, ein Bildschöner, wenn auch sehr mühsamer Weg, der durchaus erhöhte
Anforderungen an die eigene Gehsicherheit und körperliche Verfassung stellt. Nach dem steilen Anstieg
durch saftige Vegetation mit vielen Blumen genießt man am Gipfel die herrliche Aussicht zum Rofan
und zum Guffert im Westen.
Aufstieg
 über Fuchslochsteig
Thalerjoch:
Vom Parkplatz folgt man dem geteerten Wirtschaftsweg südöstlich hinauf zu den Almhütten der
Grabenbergalm. Am Gebäude mit der Nr. 67 nach rechts weiter auf der Teerstraße
(  Thalerjoch) und geradeaus zur Fuchslochalm.
Noch bevor man die Gebäude erreicht, zweigt in einer Rechtskurve der Fuchslochsteig ab
(  Thalerjoch, rote Markierungen).
Wir verlassen die Straße nach links und überqueren gleich einen seichten Bach. Anfangs ist hier kein
Weg vorhanden, wir suchen die roten Markierungen in der feuchten Wiese, die uns durch große
Felssturzblöcke an steiles, mit Büschen durchwachsenes Gelände heranführen. Der Weg dreht jetzt unterhalb
der Steilstufe nach rechts auf eine auffallende Felswand zu und überquert nochmals den Bach.
Der jetzt deutliche Pfad verliert sich schließlich wieder in erdigen, feuchten und mit lockeren Felsbrocken durchsetztem
Gelände, über das wir steil und mühsam den Trittspuren aufwärts folgen.
Bald schon wird der Pfad wieder besser und wir erreichen das Fuchsloch. Über dem schönen kleinen Kar erkennen wir südlich oberhalb einen
flachen Sattel, in dessen Falllinie der Weg nach oben führt. Anfangs noch in bequemen Serpentinen,
wird der Pfad bald wieder steil und wir kämpfen uns über schrofige Stellen in den Gratsattel
westlich des Thalerjoches, einem idealen Rastplatz mit herrlicher Aussicht (1700m). Vom Sattel weiter
östlich (  Thalerjoch) und im Gegensatz
zu dem bisherigen Anstieg geradezu bequem weiter zu einem Wiesenhang, von dem aus wir bereits
das Gipfelkreuz des Thalerjoches sehen, das wir nach einem kurzen Anstieg durch Latschen erreichen.
Veitsberg:
Vom Thalerjoch östlich abwärts in den Sattel zwischen Frechjoch und Thalerjoch (1700m).
Von hier wieder aufwärts am Frechjoch (1788m) vorbei (  Veitsberg) und nach einem kurzen Gegenanstieg (Sattel 1750m) hinauf zum Gipfelkreuz des "Monte Veit".
Abstieg
 über Grabenbergalm
Vom Veitsberg auf dem Anstiegsweg wieder zurück zum Sattel zwischen Thalerjoch und Frechjoch und nördlich auf anfangs
steilem Weg abwärts (  Grabenbergalm). Wir erreichen einen schönen Lärchenwald, durch den der Pfad fast eben östlich
weiter führt, bis es schließlich wieder steil zur Grabenbergalm hinab geht. An
einer Kapelle vorbei und auf der Teerstraße westlich zurück zur Ackernalm.
Fotos: (zum Vergrößern anklicken)
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